Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Hier kann über alles diskutiert werden, wirklich alles. (Betonung liegt auf "diskutiert", das ist also kein Freischein zum Spamen.)
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Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Ja und unsere Taten bestimmen, wie unser Leben nach dem Tod sein wird.
6
25%
Ja, aber unsere Taten haben nur Einfluss auf das Diesseits. Das Leben nach dem Tod ist etwas Abgeschlossenes.
10
42%
Nein, nach dem Tod kommt nichts mehr. Unsere Seele/Geist/was auch immer wird komplett ausgelöscht.
8
33%
 
Abstimmungen insgesamt: 24

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kaot
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Re: Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Beitrag von kaot » 14.08.2010, 13:38

Tod ist Veränderung, kein Zustand. Bestenfalls kann man es als einen der merklicheren Übergänge sehen, aber im Endeffekt ist diese Unterscheidung doch recht willkürlich.
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Punkrocker
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Re: Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Beitrag von Punkrocker » 17.08.2010, 15:42

Der Tod IST meiner ansicht nach ein Zustand, und zwar der end-zustand.

soll heißen: mit dem tod isses vorbei. punkt.

wenn wir wirklich seelen etc hätten, solltet ihr euch fragen wie viele tier-seelen gegen euch vor dem letzen gericht aussagen xD

nein mal ehrlich: der mensch hat alles untersucht was er irgentwie zu fassen bekam und hat ALLES analysiert.
glaubt ihr die forscher hätten nicht mal den ansatz einer seele, astralenergie etc finden müssen?

das leben nach dem tod war der tv des mittelalters: mensch war beschäftigt und hatte etwas, (vom himmel) auf das man sich freuen kann
- meiner ansicht nach ist so ein glaube einfach nicht mehr nutzbringend und somit sinnfrei

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Bling
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Re: Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Beitrag von Bling » 21.08.2010, 19:44

nein mal ehrlich: der mensch hat alles untersucht was er irgentwie zu fassen bekam und hat ALLES analysiert.
glaubt ihr die forscher hätten nicht mal den ansatz einer seele, astralenergie etc finden müssen?
Wieso sollten sie? die Historie wimmelt nur so von Beispielen, in denen ein bis dato allegmeines Verständnis durch Umdenken der Menschen oder neue Möglichkeiten der Erforschung über den Haufen geworfen wurde.
Ein berühmtes Beispiel ist die Erkenntnis, dass die Erde nicht den Mittelpunkt darstellt. Obwohl allgemein bekannt war, dass die Erde eine flache Scheibe ist und von Sonne und Fixsternen umkreist wird, wurde irgendwann anhand von Veruchen, Berechnungen und allgemeinem Umdenken das Gegenteil gesichert.
Ein weiteres Beispiel ist die geschichtliche Beschreibung der kleinsten Bausteine des Lebens, der Elementarteilchen. Zuerst waren es die Zellen, dann die Zellkerne, dann die Moleküle, dann die Atome, dann die Atom-Kernbausteine. Seit dem Standartmodell gelten u.a. Quarks als Elementarteilchen und trotzdem gibt es jede Menge weiterführende Theorien, wobei die vielleicht populärste heute die Strings in Planck-Größe als elementar beschreibt.

Möchtest du sagen, dass wir, unsere Generation die Spitze der Evolution dartellen und uns ab jetzt keine verblüffenden Erkenntnisse mehr erwarten?
Vielleicht sind wir auch einfach in unserem Denken gefangen (wie schon so oft) und können uns eine Seele einfach nicht vorstellen? Vielleicht sind all unsere heutigen Instrumente ein Witz im Vergleich zu denen die nötig währen um zu erfassen was uns bis dahin verborgen bleibt?
Ich halte es für Größenwahnsinn, zu glauben wir könnten die Welt jetzt vollkommen verstehen.

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-LighTninG-
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Re: Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Beitrag von -LighTninG- » 24.05.2011, 17:25

Stellt euch mal vor es gibt echt sowas wie einen Himmel oder eine Hölle ôo dann würde mich mal interessieren wie groß die Straftat gewesen sein, das man in die Hölle kommt xD?

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Arkal95
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Re: Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Beitrag von Arkal95 » 25.05.2011, 19:34

Na mit jedem Verstoß gegen die 10 Gebote steigt der KC um 1 ^.^
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S. Phönix
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Re: Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Beitrag von S. Phönix » 16.06.2011, 15:37

Arkal95 hat geschrieben:Na mit jedem Verstoß gegen die 10 Gebote steigt der KC um 1 ^.^
Like!
(Wir brauchen so nen Button hier^^)

Fienchen
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Re: Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Beitrag von Fienchen » 25.06.2011, 23:06

So, jetzt will ich auch mal:

Ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod, weil ich schon nicht an das "nach dem Tod" glaube: Ohne Bewusstsein, ohne Gehirnaktivität, haben wir keine Empfindung von Zeit mehr, weshalb ich hier Gandalf zitieren möchte (komisch, dass ausgerechnet Fantasy dazupasst):
... und jeder Tag dauerte so lange wie ein Zeitalter auf Erden....
Oder so ähnlich. Das war, nachdem er mit dem Balrog gekämpft und, nach menschlichem ermessen, tot war.

Ich denke, das passt ganz gut. Ohne Zeitempfindung existiert kein nachher mehr. Das ist so ähnlich wie die Frage nach "Was ist nördlich vom Nordpol?" Vielleicht empfinden wir den Moment unseres Todes dann als Ewigkeit. Dass aber irgendwas besonderes mit unseren Empfindungen passiert, glaube ich nicht; schließlich hat der Tod keine evolutionstechnische Bedeutung.

Für einen außen stehenden Betrachte, für den ja ein "Nachher" existiert, würde unser Bewusstsein nach dem Tod imho nicht weiter existieren.

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LtCdr SNip-R
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Re: Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Beitrag von LtCdr SNip-R » 05.12.2011, 22:44

Also ich glaube nicht wirklich an ein Leben nach dem Tod ... aber ich glaube das der Tod nicht das Ende ist ... die 'Seele' fährt nach dem Tod in einen neuen Körper bzw. eine neue Hülle (egal ob wieder tierisch oder pflanzlich).

Jedoch wird das Wissen nahezu ausgelöscht, welches die 'Seele' im abgeschlossenen Lebensabschnitt angesammelt hat und liegt nurnoch im tiefsten Unterbewusstsein verschlossen und ist äußerst schwer zugänglich für den neuen Körper bzw. die neue Hülle.

Ein Bsp. woran man das eventuell erkennen kann ist, dass es immer mehr Menschen gibt jedoch immer weniger andere Tiere und Pflanzen weil der Mensch diese auslöscht, um sein Überleben zu sichern.

So stehe ich zu diesem Thema
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MOTTO 1: Wer andern eine Grube gräbt, sollte nicht mit Steinen werfen!

MOTTO 2: Wer im Glashaus sitzt, fällt selbst hinein!

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darkgamer
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Re: Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Beitrag von darkgamer » 07.10.2014, 08:59

Ich finde das wirklich ein so spannendes Thema, und vor Allem werden wir nie herausfinden, was denn nun stimmt..
Was die Frage zulässt: ist das denn so wichtig am Ende überhaupt? Oder ist es nicht das Schöne, dass jeder dem Gedanken oder der Idee folgen kann, die er für richtig hält. Udn keiner muss sich vor anderen rechtfertigen oder muss schief angeschaut werden, man weiß es halt einfach nicht..

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Arkal95
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Re: Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Beitrag von Arkal95 » 07.02.2015, 12:55

Ich bin mir nicht sicher, ob das nun gut oder schlecht ist.

Ich persönlich denke mir nach jeder Beerdigung aufs Neue: Jetzt bin ich noch 19 und werde immer älter, aber wie ist es, wenn ich sterben muss? Ich nehme ja jetzt alles bewusst wahr und kann mir nicht vorstellen, wie es sein kann plötzlich weg zu sein und nichts mehr zu spüren. Das Leben ist zu Ende und du bekommst nicht mehr mit, was mit deinen Freunden oder deiner Familie passiert und ich finde den Gedanke immer wieder 'unschön' und verdränge ihn.

In so einem Punkt haben wohl Gläubige schon einen Vorteil. Sowohl Christen, die mit einem reinen Gewissen wohl in den Himmel kommen wollen oder Muslime die sich durch ihr Martyrium (krasses Beispiel, aber das ist ja leider so) ins Paradies befördern haben eine klare Vorstellung, was passiert und haben damit dann wohl weniger Probleme sich auf den Tod im Alter vorzubereiten (Bei einem 'ungeplanten' früheren Tod bei einem Unfall o.ä. bleibt einem ja meist eh keine Zeit mehr sich Gedanken darüber zu machen).

Nun zu deiner ersten Aussage 'darkgamer':
Jeder wird einmal herausfinden, was dann passiert, es kann soviel wahr sein oder auch nicht, wir merken es einfach dann nur, wenn es wohl schon zu spät ist und wir es keinem anderen lebenden Wesen mehr mitteilen können.

-> Wobei man bei dem Thema ja auch Menschen hat, die behaupten mit ihrem früheren Ich, vor einer Wiedergeburt, in Kontakt getreten zu sein.
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Die Wölfin
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Re: Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Beitrag von Die Wölfin » 09.02.2015, 11:01

Es ist eine sehr interessante Frage, die man jedoch nie zu Lebzeiten mit Gewissheit beantworten können wird. Es ist der Fluch der Atheisten, dass Sie nicht wirklich glauben zu wissen was danach kommt, im Gegensatz zu Religionsanhängern.
Da ich selber den Atheisten angehöre mache ich mir da schon meine Gedanken, was danach kommt. Ich sage auch häufig "ich habe keine Angst vor dem Tod, nur vor der Ungewissheit des Danach". Das trifft mein Problem sehr gut. Ich habe mich auch ziemlich viel mit dem Thema beschäftigt, auch weil der Tod ein allgegenwärtiger Begleiter ist, man kann ihn in den seltensten Fällen planen. Ab und an kommt er gar unverhofft (z.B. Verkehrsunfall...).

Das Himmel und Hölle-Prinzip schließe ich für mich aus. Ein Naturwissenschaftler hatte mal gesagt: "Man gebe mir von allen Atomen im Universum die aktuelle Position und Geschwindigkeit sowie Bewegungsrichtung und ich kann die Zukunft berechnen". Ich weiß leider nicht mehr, wer dies sagte, aber es klingt logisch. Dadurch hat jedoch auch niemand Schuld an unseren Taten, denn sie sind ja nur Reaktionen. Daher wäre eine Bestrafung unlogisch. Und das Paradies... ich kann mir besseres Vorstellen, als bis in alle Ewigkeiten Harfe spielend auf einer Wolke zu sitzen. Da finde ich die "ewigen Jagdgründe" einiger Indianerstämme deutlich ansprechender. Bei den Paradiesen tut sich mir aber noch das Problem der Überbevölkerung auf. Wenn da seit Anbeginn der Menscheit auch nur ein Bruchteil hinein gekommen wären, müsste es da mittlerweile tierisch voll sein...

Ebenso schließe ich die klassische Wiedergeburt aus, die im Buddhismus und dem Hinduismus Verwendung findet. Mein "Ich" definiere ich als die Summe meiner Veranlagungen, Erfahrungen und Erziehung. Bisher wurde jedoch noch keine Person geboren, die detailiert über ihr Vorleben hat berichten können, ohne dass man dies nicht widerlegt hätte. Daher müsste eine Wiedergeburt entweder an einem anderen Ort (z.B. anderer Planet/Dimension) oder zu einem anderen Zeitpunkt stattfinden. Bei letzterem stellt sich natürlich auch die Frage nach dem "Wann" und auch was in der Zwischenzeit mit einem passiert.

Nachdenklich stimmen mich auch die Nahtoterfahrungen, die einige gemacht haben. Da wird von Leuten berichtet, die bei einer OP klinisch tot waren (keine messbaren Hirnströme), jedoch anschließend genau beschreiben konnten, was die Ärzte taten und auch wie die Werkzeuge aussahen, die sie benutzten...

Nunja, viel geschrieben und kein Fazit außer eventuell, dass man sich wohl oder Übel überraschen lassen muss.

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